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!!! Top aktuell !!! Bilder vom Schaufahren Gartenbad Eglisee in Basel vom 16.09.2017 in der Gallerie hochgealden......
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Motoryacht Nautic

Ältere Motoryachten faszinieren mich derzeit. Nach dem gelungenen Bau der CARINA welche durch ihre beachtliche Grösse immer einen Augenschein bei Schaufahren auf sich werfen soll, liebäugelte ich bereits in der letzten Bauphase im Anschluss eine vergrösserte Nautic zu bauen. Die Gesamtlänge soll 1388mm betragen und etwa dem Massstab 1:8 entsprechen.

Die Nautic, ebenfalls eine Motoryacht von Graupner aus den früheren 70er hat gegenüber der CARINA einen noch etwas schnittigeren Rumpf und somit auch eine bessere Verdrängung.

Da ich Besitzer einer solchen Graupner Nautic bin, kann ich die Masse direkt vom Modell entnehmen um Pläne und später auch Fräsprogramme daraus zuerstellen. 

Für den Bau der Nautic werde ich weitgehend die CNC-Portalfräsmasschine einsetzten. Anderes jedoch als bei CARINA möchte ich den Rumpf diesmal mit 3D-Frästechik realiseren, also ohne Spanten, Beplankungen usw.  Vom fertigen Rumpf soll dann eine Form entstehen.

Den Rumpf habe ich so gut es ging vermessen und in DelftShip nachkonstruiert. Anschliessend als Test ein Kleinmodell mit einer Länge von 265mm in zwei MDF Segmente gefräst. 

Das Ergebnis entsprach meinen Vorstellungen, dem Bau der "Großen Nautic" stand somit nichts mehr im Weg, ausser dass ich mich aus Kosten- und Zeitgründe für Styrodur (XPS) als Material entschieden habe. 

Das Urmodell aus Styrodur wurde mit Epoxidharz beschichtet und mehrmals gespachtelt uns geschliffen. Mit einer 2K Lackierung wurde der Bau des Urmodell abgeschlossen und zum Aformen aufbereitet. 

Das Urmodell wird nun abgeformt. Eine Formhälfte ist schon laminiert, es folgt die zweite Hälfte...


6. Urmodell abformen:  (Aufbau der zweiten Formhälfte)

Die zweite Hälfte wurde analog der ersten laminiert. Nachdem Öffnen der Form kaum Freude auf - Eine gut gelungene Form war das Ergebnis! Die Form wird jetzt noch gereinigt und mit Hilfsrahmen versehen. Abschliessend wird sie fit für die Rumpfherstellung gemacht.
5. Urmodell abformen:  (Erstellung Trennbrett und erste Formhälfte)

EinTrennbrett wurde verwindungssteif aufgebaut und montiert. Anschliessend die erste Rumpfhälfte gereinigt und mit Trennwachs und Folientrennmittel behandelt
Nachdem Trocknen der Trennmittel habe ich das Formenharz (P) reichlich angebracht und anschliessend Glasfaserschnitzel eingestreut. Nach ca.1.5 Stunden angelieren wurde die Kupplungsschicht aufgetragen und wieder ca.1.5 Stunden angeliert. Der anschliessende Laminataufbau besteht aus einer Lage Glasgewebe Köper 163g, 3 Lagen Rovinggewebe 580g und wieder eine Lage Glasgewebe Köper 163g. Die Laminatstärke sollte somit ausreichend sein.
Damit die Form später einfach geöffnet werden kann, habe ich Einschlagmutter M5 mit einlaminiert welche gegen Messingbüchsen drücken und die Form so gleichmässig und schonend öffnen wird.
4. Urmodell bereit zum Abformen:

Der Rumpf wurde mit 2K lackiert.  Nächster Schritt ist die Abformung. Da der Rumpf minimale Hinterschneidungen im Bugbereich hat, werde ich die Form zweiteilig aufbauen müssen.  


3. Urmodell beschichten:
Der Styrodurrumpf wollte ich auf Grund der detaillierten Konturen nicht laminieren. Ich habe ihn 2 mal mit Epoxidharz gestrichen, der zweite Anstrich wurde leicht eingedickt und anschliessend geschliffen. Die Oberfläche wurde dadurch nur minmal druckfester dafür aber wesentlich abriebfester. Nach dem Aufbringen eines 1K-Spritzfüller wurde der Rumpf mehrmals gespachtelt und geschliffen.
2. Urmodell 3D fräsen:
Aus Styrodur (XPS) Platten wurde das Urmodell 3D gefräst. Bedingt durch den Durchlass der Portalfräsmaschine musste dies mit zwei Segmenten erfolgen. Die beiden Segmente wurden im Anschluss miteinander verklebt.
1. Urmodell konstruieren:
Das Urmodell habe ich mit der free Software Delftship konstruiert. Die Masse wurden so gut wie möglich von der Graupner Nautic entnommen